Für eine ideale Ent­span­nung der Rücken­mus­ku­latur wäh­rend der Nacht sollte die Wir­bel­säule mög­lichst in ihrer natür­li­chen Form gela­gert sein.

Dies gelingt am besten in der Seiten oder Rücken­lage. Wenn die Lie­ge­un­ter­lage eine natür­liche Lage­rung der Wir­bel­säule ver­un­mög­licht, sucht der Körper wäh­rend der Nacht alter­na­tive Lie­ge­po­si­tionen, die weniger Mus­kel­ver­span­nungen ver­ur­sa­chen. Viele Men­schen, vor allem Frauen, ver­su­chen auf dem Bauch zu schlafen weil ihre Taille, die schmaler als Schulter und Becken ist, in der Sei­ten­lage ein­knickt und im Len­den­wir­bel­be­reich oder sogar im Nacken Schmerzen ver­ur­sacht. Die Bauch­lage ist jedoch keine gute Wahl. Das Hohl­kreuz wird in dieser Lage stark durch­ge­bogen. Dagegen ver­su­chen einige Schläfer/innen mit den Händen unter dem Bauch oder dem seit­li­chen Abwin­keln eines Beines das Hohl­kreuz zu ver­min­dern. Dies führt zu ein­ge­schla­fenen Händen und zusätz­li­chen Mus­kel­ver­span­nungen im Kreuz, aus­ge­löst durch das Kippen des Beckens. Wenn zusätz­lich eine Rota­tion der Hals­wir­bel­säule durch seit­li­ches Abdrehen des Kopfes dazu kommt, sind Schmerzen vor­pro­gram­miert. Eine ange­passte Schlaf­un­ter­lage ermög­licht eine ent­spannte Seiten- und Rückenlage.