Nicht nur unter­schied­li­ches Gewicht und Grösse spielt beim Kauf eines Bettes eine ent­schei­dende Rolle.

Der Kör­perbau einer Frau unter­scheidet sich noch stärker von dem eines Mannes. Neben der Härte der Matratze sind wei­tere Fak­toren wichtig für eine opti­male Anpas­sung. Für den Mann ist es von Vor­teil, gerade bei ath­le­ti­schen Typen mit breiten Schul­tern, dass die Matratze in der Sei­ten­lage in der Schul­ter­partie viel mehr nach­gibt als beim Becken. Diese Becken-Schulter Dif­fe­renz beträgt manchmal bis zu 10cm auf jeder Seite. Mit unter­schied­li­chen Mate­ri­al­härten in den ver­schie­denen Zonen einer Matratze alleine lässt sich eine derart grosse Differenz nicht aus­glei­chen. Die Taille einer Frau ist gegen­über Schul­ter­breite und Becken­breite wesent­lich schmaler. Zudem messen wir oft eine stär­kere Lordose im Len­den­wir­bel­be­reich (Hohl­kreuz) bei Damen als bei Herren. Dies bedeutet, dass neben einer Absen­kung der Schul­tern, welche bei Damen meist viel weniger kräftig aus­ge­bildet sind, auch die Taille sowohl in der Sei­ten­lage als auch in der Rücken­lage aktiv gestützt werden muss. Auch hier leistet ein etwas här­teres Mate­rial in der ent­spre­chenden Zone der Matratze nicht aus­rei­chend Stütze. Zudem ist die zu stüt­zende Zone bei einem Standart-Bett meist nicht an der rich­tigen Stelle, weil jeder Rücken unter­schied­lich lang ist. Differenzen von bis zu 10cm sind nicht selten. Ein ange­passtes Bett berück­sich­tigt diese Unter­schiede zwi­schen Mann und Frau und lässt beide auch wirk­lich richtig erholsam schlafen.